Vor über zehn Jahren habe ich hier auf dem Blog zum ersten Mal einen Beitrag über Zürich Nord publiziert. Dieser mich immer wieder von Neuem faszinierende Stadtteil, der meiner Ansicht nach ein Musterbeispiel für gelungene Stadtentwicklung darstellt, hat es sogar in die Kategorie „Favourite Places“ geschafft 🙂 … Trotz der Faszination sind einige Jahre vergangen, bis ich mich wieder einmal mit der Kamera in dieses architektonisch interessante Revier begeben habe. Anfangs Januar machte ich nun auf dem Weg zum Flughafen, wo ich ausführlich im Circle fotografieren wollte, einen kurzen Zwischenstopp in Oerlikon.
Ich wiederhole das Loblied über dieses Quartier nicht mehr – es kann im oben erwähntem Beitrag nachgelesen werden ;-)… Allzu viel hat sich in den letzten zehn Jahren hier nicht verändert, einmal abgesehen vom Bahnhof Oerlikon und seiner unmittelbaren Umgebung. Das liegt vielleicht daran, dass die Entwicklung des Stadtteils schon damals weit fortgeschritten war. Trotzdem entdeckte ich auch bei diesem Ausflug neue Details, oder liess mich von bekannten Perspektiven neu begeistern.
Am meisten Zeit widmete ich einem Gebäude, das damals noch nicht existiert hatte: dem Andreasturm. Wenn man schon einen Turm trifft, der den eigenen Namen trägt, muss man sich natürlich schon ein wenig mit ihm befassen 🙂 … Ich hatte auch mehr oder weniger Glück mit dem Wetter. Solche Hochhäuser mit grossflächigen Glasfassaden fotografiere ich am liebsten dann, wenn sich am Himmel lockere Bewölkung zeigt. Das war an diesem Tag mindestens teilweise der Fall.
Wie gesagt war aber der Hauptzweck meines Fotoausflugs das Geschäftszentrum The Circle, und so war ich nur kurz in Oerlikon unterwegs. Aber der kurze Stopp hat mir gezeigt, dass es sich durchaus lohnen würde, hier wieder einmal etwas mehr Zeit zum Fotografieren zu investieren. Vielleicht, wenn es wieder etwas wärmer ist 🙂 …