Zum Thema Schlechtwetter-Fotografie habe ich in einem früheren Artikel schon ausführlich geschrieben. In diesem habe ich mich grundsätzlich so geäussert, dass sich auch bei schlechtem Wetter hervorragend fotografieren lässt. Es gibt allerdings schlechtes Wetter und schlechtes Wetter 🙂 …

Stege erleichtern das Vorwärtskommen auf dem durchnässten Boden
Stege erleichtern das Vorwärtskommen auf dem durchnässten Boden
Zwischendurch lichtet sich der Wald und macht Platz für kleine Wasserfälle
Zwischendurch lichtet sich der Wald und macht Platz für kleine Wasserfälle

Ich erinnere mich an eine Wanderung am Fuss des Taranaki im Januar 2014. In der Umgebung dieses magischen Berges hatte ich – wie übrigens auch im Tongariro Nationalpark – bisher vor allem Pech mit dem Wetter. Da man aber auf der Reise oftmals einfach das nehmen muss, was man vorfindet, weil man anschliessend weiterreisen will, kam es, dass ich mit meinem Bruder eine Wanderung zu den Dawson Falls in Angriff nahm obwohl es wirklich in Strömen regnete. Unter allen anderen Umständen hätte ich wohl auf diese Wanderung verzichtet. Aber da ich sie schon vier Jahre zuvor wegen schlechten Wetters hatte absagen müssen und wir nur noch einen Tag zur Verfügung hatten, zogen wir es dieses Mal durch.

Unzählige Varianten von Grün...
Unzählige Varianten von Grün…
Auch grössere Bäche durchfliessen den Forst
Auch grössere Bäche durchfliessen den Forst

Es kostete mich unter diesen Bedingungen jedesmal ziemlich Überwindung, die Kamera hervorzunehmen und irgend eine Schutzkonstruktion mit Regenschirm und Rucksack zu bilden. Ich hätte auch einfach aufs Fotografieren verzichten können. Aber das war damals für mich noch keine Option 😉 und ausserdem öffnete mir dieses Erlebnis die Augen dafür, wie unendlich viele interessante Details ein neuseeländischer Wald eigentlich aufweist. So schaue ich mir die Fotos von dieser Wanderung auch heute noch gerne an, auch wenn sie nicht zu den spektakulärsten in meiner Sammlung gehören und auch wenn mir die Erinnerung an die Nässe schon fast etwas unangenehm ist. Obwohl der Wald im Egmont National Park nicht wirklich in die Kategorie subtropischer Regenwald gehört, so wurde er für mich an diesem Tag doch mindestens zum Regen-Wald…

An den Dawson Falls
An den Dawson Falls
Zum Schluss wurden wir wenigstens mit einem Teil-Regenbogen belohnt
Zum Schluss wurden wir wenigstens mit einem Teil-Regenbogen belohnt

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