Forgotten World Highway
Der State Highway 43 führt durch einsames grünes Hügelland

Nach dem Abstecher in den Tongariro Nationalpark stand mir eine Reise-Etappe bevor, die mich über eine berühmte Strasse führen sollte: Den Forgotten World Highway. Diese Strasse, die offiziell auf den Namen New Zealand State Highway 43 hört, ist bekannt wegen ihres landschaftlichen Reizes und der Abgeschiedenheit der Landschaft, durch die sie führt. 155km lang ist die Strecke durch das hügelige grüne Land von Taumarunui nach Stratford, und mit durchschnittlich 150 Fahrzeugen pro Tag ist die Strasse wohl die verkehrsärmste in ganz Neuseeland. Entsprechend gibt es auch keine Tankstelle – vor der Abfahrt auftanken ist also ratsam…

Blick zurück zum Tongariro N.P.
Der Blick schweift von einem Bergsattel am State Highway 43 zurück zu den Vulkanen des Tongariro National Park
Intensives Grün am Forgotten World Highway
Intensives Grün am Forgotten World Highway
Agapanthus im Pukekura Park
Agapanthus im Pukekura Park

Ziel dieser Reise war die Stadt New Plymouth am Fuss des Mount Taranaki. Diesen markanten Vulkan wollte ich unbedingt sehen, gehört er doch zu den Wahrzeichen Neuseelands. Ich hatte sogar das Glück, ihn beinahe wolkenfrei zu erleben… New Plymouth selber ist eine mittelgrosse Stadt im Westen der Nordinsel am Meer – und wie alle anderen neuseeländischen Städte abends ziemlich ausgestorben. Sehenswert ist sicher der schöne Pukekura Park, der an diesem Abend sogar ziemlich belebt war, da ein Light Festival stattfand.

Mount Taranaki
Der Mount Taranaki

Leider hatte ich für die Umgebung von New Plymouth nur diese eine Nacht eingeplant, somit war keine grössere Wanderung am Taranaki möglich, bevor ich weiter in Richtung Wellington zog. Einen kleinen Abstecher an die Dawson Falls unternahm ich aber noch – anschliessend gings praktisch in einem Stück bis nach Wellington.

Die Dawson Falls am Fuss des Mount Taranaki
Die Dawson Falls am Fuss des Mount Taranaki
Häuser im Zentrum von Wellington
Häuser im Zentrum von Wellington

Die neuseeländische Hauptstadt, an der südlichen Spitze der Nordinsel gelegen, hat eine sehr interessante Umgebung. Die Marine Drive Tour beispielsweise, die in einigen Reiseführern als die atemberaubendste Küstenroute Neuseelands bezeichnet wird, führt an unzähligen schönen Buchten und verschlafenen Küstenorten vorbei. In der Breakers Bay lassen sich mit viel Glück – welches ich diesmal leider nicht hatte 🙂 – Zwergpinguine direkt von der Strasse aus beobachten. Aber eben, auch wenn man diese Gelegenheit nicht hat, bietet dieser Küstenabschnitt wie auch die sonstige nähere Umgebung der Hauptstadt einige lohnenswerte Szenerien.

Blick über die Owhiro Bay
Blick über die Owhiro Bay
Abendstimmung bei Titahi Ba
Abendstimmung bei Titahi Bay nördlich von Wellington

In dieser faszinierenden Gegend konnte ich die letzten Tage auf der Nordinsel geniessen und mich geistig bereits ein wenig auf die Überfahrt über die Cook Strait vorbereiten 🙂 …

Hier geht es weiter zu Teil 5 – Marlborough und Abel Tasman

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