Als ich mich auf meine erste Reise auf die kanarische Insel Teneriffa vorbereitete, ging ich vor wie meistens: Ich informierte mich anhand von Bildern im Internet darüber, wo es auf der Insel wie aussieht und wo es sich besonders lohnen würde zu fotografieren. Dabei stolperte ich auch über ein Foto des kleinen Ortes Punta Brava nahe Puerto de la Cruz im Norden der Insel, den ich vorerst einmal auf meine Ziel-Liste aufnahm. Erst auf meiner zweiten Reise aber begegnete ich diesem Ort, und das erst noch durch reinen Zufall. Ich war den Tag über in Puerto de la Cruz unterwegs gewesen und wollte mir vor der Rückfahrt noch den Strand Playa Jardin anschauen. Als ich dort über einen Felsen kletterte, bot sich mir unvermittelt dieser wunderbare Anblick.

Als Fotograf sollte man solche Augenblicke eigentlich planen 🙂 … Ich gebe zu, dass es ein Glücksfall war, dass ich gerade dort auftauchte, als die Sonne im Begriff war unterzugehen. Da ich nicht richtig ausgerüstet war, musste ich nochmals ein rechtes Stück weit zum Auto zurückeilen, um mein Stativ zu holen. Dafür konnte ich dann dieses Bild aufnehmen, das für mich mit den farbigen Häusern, die sich im warmen Licht der untergehenden Sonne an die weite Bucht mit den charakteristischen Lavafelsen schmiegen, wie wenige andere die Sehnsucht nach dem südlichen Meer versinnbildlicht.

Punta Brava, Teneriffa bei Sonnenuntergang
Punta Brava, Teneriffa bei Sonnenuntergang

Übrigens, zu Teneriffa und Lanzarote gibt es auf diesem Blog schon eine ganze Reihe von Artikeln: Nationalpark Teide, Anaga-Gebirge, Punta del Hidalgo, Drachenbaum und karges Lanzarote.

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