Das Küstenstädtchen Roscoff
Das Küstenstädtchen Roscoff

Die Bretagne war schon oft Thema auf meinem Blog. Und dies, obwohl ich bisher erst zwei Reisen in diese Ecke Frankreichs unternommen habe. Aber offenbar haben diese Stoff genug für einige Stories ergeben 😉 … Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, denn die Bretagne kann mit einer unglaublichen Vielfalt an Natur- und Kulturschätzen aufwarten, und es gibt für meinen Begriff unzählige magische Plätze in dieser Region. Ob das wohl mit ihrer keltischen Vergangenheit zu tun hat?…

Eine defekte Brücke bei Tréguier
Eine nicht mehr vollständige Brücke bei Tréguier
Küste bei Pleubian
Küste bei Pleubian

Die erste der beiden Reisen habe ich im Jahr 2000 unternommen, also noch vor meiner Digital-Ära. Ich habe aber viele schöne Dias mit nach Hause gebracht. Lange Zeit habe ich diese auf einer separaten kleinen Website gezeigt – aber damals war natürlich noch 640×480 Pixel das Mass aller Dinge 🙂 … Inzwischen sind alle diese Dias auch in einer hohen Auflösung digitalisiert, und ich denke, es lohnt sich, einige davon hier zu zeigen.

Ein Klassiker: Das Maison entre les roches bei Kéravel
Ein Klassiker: Das Maison Entre les Roches bei Kéravel
Ein Teich bei Port Blanc
Ein Teich bei Port Blanc

Ich war damals im Juni für zwei Wochen in einer kleinen Ferienwohnung am gleichen Ort in der Nähe von Plougrescant. Dieser stationäre Aufenthalt ermöglichte es mir, die schönen Flecken der Umgebung ausführlich zu erkunden. Die Gezeiten sind an der Côte de Granit Rose sehr ausgeprägt, und es ist ein grosser Vorteil, wenn man denselben Ort zu unterschiedlichen Zeiten besuchen kann. Sogar einige der der Küste vorgelagerten Inseln sind zu Fuss erreichbar, wenn Ebbe herrscht – man muss dann einfach dafür sorgen, rechtzeitig wieder zurück zu sein.

Strand bei Kéravel
Strand bei Kéravel
Le Gouffre
Le Gouffre
Der Cordon des Galets, eine Kiesbank im Meer vor Kéravel
Der Cordon des Galets, eine Kiesbank im Meer vor Kéravel

Wettermässig war mir – wie bei der zweiten Reise dreizehn Jahre später auch – das Glück hold. Ich hatte praktisch zwei Wochen lang Sonnenschein. Das ist in dieser Weltgegend nicht selbstverständlich. Was das besonders Schöne daran ist: Die Bretagne liegt extrem weit westlich, aber trotzdem noch in derselben Zeitzone wie Zürich und Paris. Das bedeutet, dass die Sonne enorm spät untergeht. So konnte ich unzählige wunderschöne, warme Abende geniessen, an denen ich die schönsten Küstenabschnitte nach dem Abreisen der Tagestouristen praktisch für mich alleine hatte. Dies war angesichts der magischen Natur entlang diese Küste ein ganz besonderes Erlebnis. Ich hoffe, die paar Dias bringen dies auch ein bisschen zum Ausdruck…

Abend am felsigen Strand von Porz Scaff
Abend am felsigen Strand von Porz Scaff
Auf der Île des Femmes, die bei Ebbe zu Fuss von Port Blanc aus erreichbar ist
Auf der Île des Femmes, die bei Ebbe zu Fuss von Port Blanc aus erreichbar ist
Ebbe an der Küste
Ebbe an der Küste

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