Unglaubliche acht Monate ist es her, seitdem meine Frau und ich von unserer Jubiläumsreise entlang der norwegischen Küste zurückgekehrt sind – und ich habe noch immer nicht alle Themen bzw. Fotostrecken hier auf dem Blog abgedeckt 🙂 … Nun folgt aber die letzte. Wie schon im Einführungsbeitrag erwähnt, bildete die Stadt Hamburg die grosse Klammer um unsere Kreuzfahrt. Wir verbrachten vor der Abfahrt ein schönes Wochenende in dieser faszinierenden Stadt, in einem Boutique-Hotel an der Aussenalster, und hatten für nach der Kreuzfahrt nochmals fünf Tage eingeplant. Leider verliefen diese letzten Tage nicht so wie erhofft. Offenbar war auf unserem Schiff ein Virus unterwegs, und während ich meine eineinhalb Krankheitstage beim Aufenthalt in Oslo absolvierte, war meine Frau anschliessend die ganze Woche (und noch weit darüber hinaus) am kämpfen 🙁 …


Dies bremste unseren Entdecker-Drang natürlich stark. Oftmals reichte die Kraft nur für den Besuch eines guten Restaurants über Mittag, und einmal noch – ganz am Anfang, während einer kurzen Phase der vermeintlichen Erholung – erkundeten wir das Einkaufszentrum Westfield im Überseequartier. Ansonsten verbrachten wir sehr viel Zeit im Hotel oder mit niederschwelligen Aktivitäten wie z.B. einer Sightseeing-Busfahrt… Nun, klar hätten wir uns das anders gewünscht, und vor allem hätte ich für meine Frau gewollt, dass ihr das Kranksein erspart geblieben wäre. Allerdings hätten wir eventuell auch unter besseren Umständen nicht allzu viel unternehmen können, denn es regnete praktisch die ganze Woche. Alle unsere Pläne (wie z.B. Tagesausflüge nach Bremen und Stade oder die Erkundung des Treppenviertels in Blankenese) wären also auch sonst mehr oder weniger ins Wasser gefallen.


Ein einziges Mal gab es bei diesem zweiten Aufenthalt ein kurzes Zeitfenster mit etwas Sonne. Dieses öffnete sich gerade am Ende einer U-Bahn-Fahrt mit der U3. Diese Linie umfährt das Stadtzentrum in einem relativ engen Ring, und vor allem ist man die meiste Zeit nicht unter der Erde, sondern im Freien. Diese Linie bietet sich also wunderbar als Ergänzung zum Hop-On-Hop-Off-Bus an. Kurz vor der Ankunft in der Nähe unseres Hotels riss der Himmel auf, und ich verliess die U-Bahn, während meine Frau ins Hotel zurückkehrte. In den folgenden eineinhalb Stunden klapperte ich einige Spots ab, die wir entweder vorher einmal unterwegs entdeckt oder bei der Vorbereitung auf die Reise in unsere Pläne aufgenommen hatten, wie die Binnenalster oder den sehr schönen Park Planten un Blomen.


In Ergänzung zu den Fotos aus dem ersten Beitrag, die in der HafenCity, im Überseequartier und entlang des Nikolaifleets entstanden sind, zeige ich hier nun noch einige Fotos von den anderen Teilen der Stadt – auch vom wirklich sehr schönen ersten Wochenende vor der Kreuzfahrt. Und alles das, was wir gesehen und wovon wir in unserem reduzierten Modus eine kleine Ahnung erhalten haben, zeigte uns deutlich genug, dass wir schon sehr bald wieder einmal nach Hamburg würden reisen müssen 😉 …






