Strasse durch den Table Mountain National Park, mit dem Tafelberg links
Strasse durch den Table Mountain National Park, mit dem Tafelberg links

Wie im Beitrag zum Auftakt dieser Serie ausgeführt, durften wir dieses Jahr in unseren langen Frühlingsferien eine grosse Entdeckung machen. Moment – Frühlingsferien im November? Nun, es ist in dem Fall nicht schwer zu erraten – wir unternahmen eine Reise auf die Südhalbkugel… Südafrika bzw. die Kapregion war für uns aufgrund dessen, was wir über diese Ecke der Welt gesehen hatten, schon im Voraus ein „Coup de Cœur“. Und die dreiwöchige Reise bestätigte dieses Gefühl eindrücklich.

Felsige Bucht ausgangs Camps Bay
Felsige Bucht ausgangs Camps Bay

Ich möchte in diesem und den folgenden Beiträgen auf fünf verschiedene Orte und Gegenden eingehen. Den Anfang macht die Kap-Halbinsel, gefolgt von einigen Eindrücken aus Cape Town selber.

Strandhäuser am Muizenberg Beach
Strandhäuser am Muizenberg Beach
Im Hafen von Simon's Town
Im Hafen von Simon’s Town

Die Cape Peninsula ist ein landschaftlich enorm eindrücklicher Ort. Der Übergang von der hektischen Stadt zur spektakulären Klippenlandschaft am Cape Point ist fliessend. Vom Stadtzentrum im Quartier Gardens führt eine Strasse am Fuss des Tafelbergs vorbei in wenigen Minuten nach Camps Bay. Dieser mondäne Ferienort gehört immer noch zur Stadt, bietet aber bereits eine Promenade an einem herrlichen, von abgeschliffenen Felsen besetzten, nahezu weissen Strand, der die Stadtnähe schon beinahe vergessen liesse – wäre da nicht noch die Strasse und die Häuserzeile mit den zahlreichen Läden, Hotels und Restaurants (darunter das coolste Hard Rock Café, das ich bisher auf meinen Reisen gefunden habe 🙂 …)

Strand an den Misty Cliffs
Strand an den Misty Cliffs
Die Pinguin-Kolonie in am Boulders Beach
Die Pinguin-Kolonie in am Boulders Beach

Je weiter südlich man den Strassen auf der Halbinsel folgt, desto einsamer, wildromantischer und spektakulärer wird die Szenerie. Etwas vom schönsten, was wir entdeckt haben, sind die Misty Cliffs in der Nähe von Scarborough. An diesem Ort, wo es nichts anderes gibt als Strand und Felsen am Fuss der schroffen Bergwelt der Halbinsel, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, das Südafrika gefunden zu haben, das ich mir erträumt hatte. Natürlich waren die Ferien noch jung, und wir entdeckten später noch viel eindrücklichere Küstenlandschaften – aber dies war definitiv ein Ort zum Sein, ohne jegliche andere Touristen. Lediglich zwei Angler teilten den riesigen Strand mit uns.

Pinguin-Familie
Pinguin-Familie

Die Kaphalbinsel ist ein Mikrokosmos für sich. Es lässt sich einige Zeit dort verbringen und Neues entdecken. Den südlichsten Punkt, den spetakulären Cape Point mit dem Cape of Good Hope haben wir bewusst ausgelassen. Entweder war das Wetter über den Klippen das Kaps nicht ideal, oder wir hatten schlicht und einfach keine Lust, die eineinhalb Stunden vom Stadtzentrum dorthin unter die Räder zu nehmen. Ferien sollen in erster Linie erholsam sein, und nicht die meiste Zeit im Auto verbracht werden. Ausserdem habe ich schon auf so vielen Klippen dieser Welt gestanden – warum sollte ausgerechnet das Cape of Good Hope die eindrücklichste davon sein? 😉 … Es gibt dutzende andere Dinge auf der Halbinsel zu entdecken.

Ein blühender Christmas Tree, wie ich ihn auch von Neuseeland kenne, mit Camps Bay und den zwölf Aposteln im Hintergrund
Ein blühender Christmas Tree, wie ich ihn auch von Neuseeland kenne, mit Camps Bay und den zwölf Aposteln im Hintergrund
Blick auf Llandudno
Blick auf Llandudno

So zum Beispiel Muizenberg Beach und St. James mit ihren farbigen Strandhütten. Oder die wunderschöne Pinguin-Kolonie am Boulders Beach, nahe dem hübschen, viktorianisch geprägten Simon’s Town, wo sich hunderte der Afrikanischen Brillenpinguine tummeln. Oder die zahlreichen Strände zum Beispiel in Llandudno oder Clifton, oder dann die Fahrt über die spektakulär gelegene Küstenstrasse Chapman’s Peak Drive und entlang der allgegenwärtige Kulisse der zwölf Apostel. Es gibt also genug zu tun und zu entdecken, auch ohne langes Warten am Eingang zum Cape Point National Park 🙂 Und nicht zuletzt investierten wir auch viel Zeit zum Erkunden von Cape Town selber – doch dazu mehr im nächsten Beitrag…

Strand bei Camps Bay
Strand bei Camps Bay

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