Der Blick hoch vom Col du Pillon in Richtung Gipfel
Der Blick hoch vom Col du Pillon in Richtung Gipfel

Im Beitrag über unser Wochenende in der Westschweiz habe ich versprochen, noch ein wenig über den Ausflug in die Waadtländer Alpen zu berichten. Dieser Ausflug zum Glacier 3000 oberhalb des Col du Pillon kam auf Wunsch meines Bruders zustande. Ich wäre ehrlich gesagt nicht einmal auf die Idee gekommen, im Mai eine hochalpine Location aufzusuchen. Entsprechend forschte ich bei der Planung zuerst einmal nach, ob die Bahn überhaupt in Betrieb ist. Normalerweise ist um diese Zeit im Jahr überall Zwischensaison und viele Bahnen werden revidiert. Und siehe da: Ab Anfang Mai ist am Scex Rouge Sommersaison! 🙂 …

Blick zum Becca d'Audon - oder Oldehore, wie die Berner Nachbarn den Gipfel nennen
Blick zum Becca d’Audon – oder Oldehore, wie die Berner Nachbarn den Gipfel nennen
Der Blick aus der Seilbahn
Der Blick aus der Seilbahn

In zwei Sektionen wird man von der Seilbahn vom Col du Pillon hochgetragen zur Bergstation knapp unterhalb des 2972 Meter hohen Scex Rouge (der Marketing-Begriff Glacier 3000 ist also ein bisschen hoch gegriffen 😉 …). Trotz der nicht ganz erreichten magischen Marke ist das Erlebnis an diesem Gipfel phänomenal. Die Gipfel- und Gletscherwelt ist beeindruckend und die Ausblicke sensationell. Mittels einer gut gesicherten Stahl-Hängebrücke erreicht man vom Restaurant bei der Bergstation aus den Gipfel in wenigen Minuten.

Der Ausblick in Richtung Saanenland
Der Ausblick in Richtung Saanenland
Rundum imposante Gipfel
Rundum imposante Gipfel

Eigentlich war der Plan für uns drei, die Wanderung – oder eher den Spaziergang – über den Gletscher bis hin zur Refuge l’Espace unter die Füsse zu nehmen. Aber wie ich bereits im vorhergehenden Beitrag erwähnt habe, war das Wetter das ganze Wochenende auf der Kippe. So auch an diesem Sonntag. Genossen wir kurz nach der Ankunft noch einen hervorragenden Rundumblick, zogen über dem Sommet des Diablerets schon bald dichte Wolken auf, die die Sicht nachhaltig beeinträchtigten. So sparten wir uns den stündigen Spaziergang und kehrten stattdessen nach dem kurzen Abstecher zum Gipfel im Restaurant der Bergstation ein.

Über dem Sommet des Diablerets ziehen dichte Wolken auf - kurz darauf ist von Aussicht nichts mehr zu wollen...
Über dem Sommet des Diablerets ziehen dichte Wolken auf – kurz darauf ist von Aussicht nichts mehr zu wollen…

Dank meinem Bruder lernte ich so eine neue hochalpine Destination kennen, die ich auch weiterempfehlen kann. Mit der Gletscherwanderung, der Hängebrücke, dem Alpinecoaster und Hundeschlittenfahrten gibt es Aktivitäten für die ganze Familie. Im Winter kommen dann noch Langauf und Alpinski dazu…

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