Farbige Felswände über dem Pass
Farbige Felswände über dem Pass

Der Lukmanier gehört zu jenen Pässen, die für mich in der Vergangenheit immer nur am Weg lagen. Zum Beispiel als Alternativroute für die Rückkehr aus dem Tessin, jeweils wenn am Gotthard Stau winkte und auch am San Bernardino viel Verkehr herrschte. Eigentliches Tourenziel hingegen war er im Gegensatz zu den meisten anderen hier auf dem Blog vorgestellten Alpenpässen nie. Nun, das erstaunt einerseits nicht, da dieser Übergang zwischen dem Tessin und Graubünden aus unserer Perspektive doch ziemlich abgelegen ist, andererseits gefällt mir die Gegend rund um den Pass ziemlich gut.

Ein Bergbach schlängelt sich durch die Hochebene
Ein Bergbach schlängelt sich durch die Hochebene
Eine Alphütte am Weg
Eine Alphütte am Weg

Ich habe sie während der Schulzeit schon entdeckt, im Rahmen einer zweitägigen Geologie-Exkursion, die unsere Schulklasse von der Piora-Mulde zu Fuss über den Passo dell’Uomo zum Lukmanier führte. Mit dieser Erinnerung im Kopf unternahm ich einige Jahre danach einmal wieder eine Wanderung im Gebiet um den Lago Ritòm, die in diesem Beitrag beschrieben ist.

Blick zum beeindruckenden Pizzo dell'Uomo
Blick zum beeindruckenden Pizzo dell’Uomo
Wolken ziehen durch den Bergwald
Wolken ziehen durch den Bergwald

Aber offensichtlich – und daran erinnerte ich mich weniger deutlich – habe ich auch auf dem Lukmanier-Pass selber schon einmal ein wenig Zeit verbracht. Davon zeugen die Bilder von einer kleinen Rundwanderung, die ich hier zeige, und auf die ich im Rahmen von Recherchen zu einem anderen Beitrag auf der Festplatte gestossen bin 😉 … Und was zeigen mir diese Fotos? Dass ich dem Passo del Lucomagno vielleicht doch irgendwann einmal einen ausführlicheren Besuch abstatten sollte – so wie ich es mir eigentlich seit der erwähnten Schul-Exkursion vorgenommen, aber nie realisiert hatte…

Lockerer Bergkiefern-Wald prägt die Landschaft hier an der Baumgrenze
Lockerer Bergkiefern-Wald prägt die Landschaft hier an der Baumgrenze
Am Höhepunkt der Passstrasse, bereits auf Bündner Seite, liegt der Lai da Sontga Maria
Am Höhepunkt der Passstrasse, bereits auf Bündner Seite, liegt der Lai da Sontga Maria

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