Leuten, die mich kennen und wissen, das ich vor nicht allzu langer Zeit für acht Jahre in Zofingen gewohnt habe, mag es seltsam vorkommen, dass ich über diesen Ort einen Beitrag in der Kategorie Notizen veröffentliche. Schliesslich kenne ich dieses malerische Städtchen wie meine eigenen Hosentasche und habe schon unzählige Male dort fotografiert – für mich selber oder mit dem AARSO Fotoklub. Aber es ist tatsächlich so, dass es dort auch für mich nach wie vor Überraschungen gibt – Dinge (= Fotomotive 😉 … ), die mir bisher gänzlich unbekannt waren. Aber fangen wir ganz vorne an, das bedeutet in diesem konkreten Fall am 17. Januar 2026.


An diesem Tag war ich mit meiner Frau zusammen anlässlich eines unserer Jubiläen (der Tag, an dem wir uns hier, in Zofingen kennengelernt hatten! 🙂 …) unterwegs. Beim Durchstreifen der Altstadt fiel mir ein kleiner, in den Boden eingelassener Brunnen auf, der direkt auf den Glockenturm der Stadtkirche ausgerichtet war. Dies ergab in meinen Augen ein sehr hübsches Motiv, und ich machte von dieser Szene husch, husch ein Foto mit dem Smartphone. Schliesslich wollte ich unseren gemeinsamen Spaziergang nicht allzu lange unterbrechen. Aber ich nahm mir vor, bei nächster Gelegenheit zur blauen Stunde mit einer „richtigen“ Kamera hier wieder vorbeizukommen und ein paar Fotos mehr aufzunehmen.


Ich wartete nicht lange mit dem Umsetzen dieses Plans. Schon drei Wochen später machte ich auf meinem Heimweg von der Arbeit einen Umweg via Zofingen, was mich dank der super Verbindung von Bern aus nicht einmal sehr viel Zeit kostete. Das Problem lag aber in einem anderen Punkt, wie sich bald herausstellte. Da ich direkt vom Büro kam, hatte ich nicht die grosse Ausrüstung mit der OM-5 und dem Stativ dabei, sondern meine in Low-Light-Situationen bevorzugte kompakte Kamera, die Lumix LX15. Leider zeigte sich, dass diese über einen zu engen maximalen Bildwinkel für das von mir anvisierte Motiv verfügte. So stieg ich gezwungenermassen wieder auf mein Pixel 9a um.


Auch während des restlichen kurzen Streifzugs durch Zofingen nahm ich meine Lumix nur ein einziges Mal hervor. Somit blieb es auch dieses Mal wieder bei digitalen Notizen – die aber mit den Möglichkeiten der aktuellen Smartphones gar nicht so schlecht herauskommen. Vor allem mit den Fotos aus dem Bahnhof, die ich als Beifang mitnehmen konnte, bin ich äusserst zufrieden 🙂 …





du hast mich „gloschtig“ gemacht, meinen heimatort und ehem wohnort meiner grosseltern, mal mit der kamera zu entdecken
herzliche grüsse aus dem schaffhausischen
maja (heimwehaargauerin -milkyway_photo_32)
Vielen Dank für deinen Kommentar, Maja. Ja, es lohnt sich sehr, die Altstadt von Zofingen mit ihren vielen malerischen Ecken zu entdecken!
LG Andreas