Blick Richtung Glarner Alpen
Blick Richtung Glarner Alpen

Beim Bodensee spricht man ja hin und wieder scherzhaft vom „schwäbischen Meer“ – wahrscheinlich wegen seiner Grösse und der Weite, die man an seinen Ufern erleben kann und die den Besucher tatsächlich ans Meer erinnern. Beim Zürichsee hingegen kann man kaum von einer Ähnlichkeit mit einer Meeresküste reden, zu eng ist der Raum dort. Aber trotzdem: Wenn wie am letzten Wochenende ein starker Westwind die Wellen des Zürichsees in selten gesehener Kraft vor sich her an die Ufer treibt und so etwas wie Brandung entsteht, so werden dennoch leise Erinnerungen ans Meer wach…

Der Weg führt streckenweise über einen Steg...
Der Weg führt streckenweise über einen Steg…

Am von vielen zu Unrecht etwas spöttisch als „Pfnüselküste“ bezeichneten linken Zürichseeufer ist in den letzten Monaten abschnittsweise ein neuer Seeuferweg entstanden, teilweise auf einem Steg, weil so wenig Platz vorhanden ist. Am Samstag spazierte ich bei wie gesagt starkem Wind und frühlingshaften 16° Celsius bei Wädenswil ein Stück diesem Weg entlang und genoss dabei die Ausblicke auf die ziehenden Wolken und über den See auf meine alte Heimat, das Zürcher Oberland und die Obersee-Region…

Der Blick hinüber an die Goldküste
Der Blick hinüber an die Goldküste
Letztes Sonnenlicht auf Speer und Federispitz
Letztes Sonnenlicht auf Speer und Federispitz
An einigen Stellen wird das Ufer renaturiert...
An einigen Stellen wird das Ufer renaturiert…

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