Vor Kurzem bin ich in meinem Archiv wieder einmal auf ein Foto gestossen, dass mir in den vielen Jahren seit seiner Entstehung immer wieder begegnet ist und auch immer in meinem Kopf präsent gewesen ist – typisches Merkmal für ein Lieblingsfoto also 😉 … Es ist auf einem Spaziergang in Rapperswil entstanden, genauer gesagt auf dem Holzsteg über den Obersee nach Hurden.

Mich hat der enorme Grössenkontrast zwischen der (optisch) kleinen Kirche von Busskirch in Jona und der dahinter liegenden, imposanten, fast bedrohlich wirkenden Wand des Federispitz fasziniert. Dass letztere im Gegensatz zum Talgrund verschneit ist, gibt dem Foto noch einen besonderen Reiz. Die gewählte lange Brennweite verstärkt den Kontrast und lässt die Kirche kleiner wirken. Wird sie damit nicht ein Stück weit zu einem Sinnbild dafür, wie klein wir Menschen gegenüber der Natur eigentlich sind?

Das für die Aufnahme verwendete Teleobjektiv ist in Kombination mit der sehr wackeligen Unterlage verantwortlich für die leichte Unschärfe im Bild. Trotz dieser Imperfektion gehört das Bild unbestritten zu meinen Lieblingsfotos.

Das Seeufer in Busskirch mit dem Federispitz
Das Seeufer in Busskirch mit dem Federispitz

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