Brunnen an der Rue du 23 juin
Brunnen an der Rue du 23 juin

Nach unserem frühmorgendlichen Ausflug an den Etang de la Gruère, über den ich vor Kurzem berichtet habe, gönnten wir uns in einem Restaurant direkt am Doubs in Saint-Ursanne ein Mittagessen. Interessanterweise bin ich bisher fast nach jedem Besuch am Etang im Anschluss noch in Saint-Ursanne gelandet. Es bietet sich einfach so an, anstatt direkt wieder nach Hause zu fahren…

Im Kreuzgang des ehemaligen Klosters
Im Kreuzgang des ehemaligen Klosters

Der Grund dafür ist wahrscheinlich der, das das kleine Städtchen an der Schlaufe des Doubs wirklich einen enormen Charme hat. Es ist zwar sehr klein – gerade einmal zwei Strassen verbinden die drei Tore der Altstadt, dazwischen liegen ein paar wenige Gässchen und Plätze. Aber man fühlt sich hier ein Stück weit wie in einer anderen, ruhigeren Welt, eingeschlossen zwischen dem Fluss und den sich eng an das Städtchen schmiegenden Hügel.

Klosterkirche St-Ursanne
In der Klosterkirche St-Ursanne
In der Krypta des Klosters
In der Krypta des Klosters

Schon das Ensemble der Stadthäuser am Fluss mit der alten Brücke zur Porte St-Jean, über eine Staute des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk wacht, gibt ein schönes Fotomotiv ab. Aber auch die Tore, die farbigen Hausfassaden, die Brunnen auf den Plätzen und nicht zuletzt das Kloster mit der eindrücklichen Kirche und dem alten Kreuzgang oder die Grotte de l’Ermitage in den Felsen über dem Städtchen bieten genügend Motive auf engstem Raum.

Die alte Brücke zur Porte St-Jean
Die alte Brücke zur Porte St-Jean

Aber eben, wie schon öfters festgestellt, sollte man ja nicht immer alles nur aus fotografischer Sicht betrachten und beurteilen. Beispielsweise gehört ein Mittagessen wie dieses im Juni, in der strahlenden Sommersonne auf der Terrasse des Demi-Lune, direkt am Doubs gelegen, für mich zu den Genüssen der Sonderklasse 🙂 …

Die Statue des Schutzpatrons der Brücken...
Die Statue des Schutzpatrons der Brücken…

Die Bilder zu diesem Artikel stammen übrigens von zwei verschiedenen Besuchen (was man nur schon an den Wetterverhältnissen, aber auch an den unterschiedlichen Bearbeitungstechniken erkennt 😉 …) – vom kürzlichen Ausflug vor ein paar Wochen und von einem Besuch im Jahre 2013.

2 Kommentare

  1. Sehr schöne Fotos und ein wirklich sehr schöner Ort.
    Hat etwas aus vergangenen Zeiten an sich.
    Wir waren 2015 dort.
    Da war die Brücke zur Porte St-Jean noch nicht renoviert.
    Eine Wanderung zur Höhle des Eremiten lohnt sich. Man hat einen wunderbaren Blick auf den Ort.
    Der Weg ist zwar teilweise anstrengend, aber er lohnt sich.

    1. Hallo HR

      Vielen Dank für deine Rückmeldung! Ja, der Ort ist wirklich schön und hat etwas Magisches an sich.

      Bei der Höhle des Eremiten war ich auch schon, habe dort aber nicht fotografiert. Ich werde sie aber im Artikel noch erwähnen…

      Liebe Grüsse
      Andreas

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