Unser Zuhause für drei Nächte: das hübsche Appenzeller Dorf Heiden
Unser Zuhause für drei Nächte: das hübsche Appenzeller Dorf Heiden

Da der 1. Mai, der in einigen Teilen der Schweiz ein Feiertag ist, dieses Jahr auf einen Freitag fiel, bot es sich uns an, unseren freien Mittwoch auf den Donnerstag zu schieben, was in unverhofften Kurzferien (oder einem ultralangen Wochenende, je nach Perspektive 🙂 ) resultierte. Relativ spontan entschieden wir uns dazu, ins Appenzellerland zu fahren. Ich habe ja als sehr junger Erwachsener eineinhalb Jahre meines Lebens in dieser Gegend verbracht, und sie ist mir damals ziemlich ans Herz gewachsen. In den letzten Jahren aber, seit sich mein Lebensmittelpunkt von Zürich weg in den Aargau verlegt hat, bin ich naturgemäss nicht mehr so oft dort unterwegs gewesen. So war es für mich eine willkommene Gelegenheit, wieder einmal etwas Zeit in den Hügeln am Fusse des Säntis zu verbringen.

Der zentrale Platz in Heiden, der Kirchplatz
Der zentrale Platz in Heiden, der Kirchplatz
Aus dieser Richtung betrachtet versteht man auch, warum er so heisst :-)
Aus dieser Richtung betrachtet versteht man auch, warum er so heisst 🙂
Abendstimmung an der Bahnhofstrasse
Abendstimmung an der Bahnhofstrasse

Für unseren Aufenthalt wählten wir das Hotel Heiden. Ich glaubte mich noch zu erinnern, dass man von Heiden aus einen wunderbaren Blick über den Bodensee haben würde, und die Lage des Hotels versprach genau diesen Blick. In der Tat erwartet uns eine grosse, als Lounge eingerichtete Lobby mit einer riesigen Fensterfront in Richtung See. Wir verbrachten schlussendlich einiges mehr Zeit in dieser Lobby als im (zugegebenermassen grosszügigen und sehr schönen) Zimmer 😉 …

Nördlich von Heiden fallen die Hügel langsam zum Bodensee ab
Nördlich von Heiden fallen die Hügel langsam zum Bodensee ab
Der Ausblick vom Dunantplatz, direkt neben dem Hotel
Der Ausblick vom Dunantplatz, direkt neben dem Hotel
Panorama auf dem Gäbris
Panorama auf dem Gäbris

Da wir die ganzen Tage Bilderbuchwetter hatten, waren wir aber natürlich sehr viel im Freien unterwegs. Wir spazierten einerseits viel im Dorf selber, in dem es viele schöne Ecken, Gebäude, Plätze und kleine Parks gibt. Ausserdem unternahmen wir am ersten ganzen Tag einen Ausflug nach Appenzell. Dies gab uns die Gelegenheit, in aller Gemütlichkeit die Hügellandschaft zu bestaunen. Wir erkundeten Appenzell, das mich nach so langer Zeit seit dem letzten Besuch von Neuem überraschte, und schlossen den Ausflug mit einem Spaziergang auf dem Gäbris, dem Gaiser Hausberg ab.

Typische Landschaft bei Trogen, mit dem Alpstein im Hintergrund
Typische Landschaft bei Trogen, mit dem Alpstein im Hintergrund
Blick über die junge Sitter zur Kirche von Appenzell
Blick über die junge Sitter zur Kirche von Appenzell

Schon nur dieser Teil unseres Besuchs im Osten war ein voller Erfolg. In einem zweiten Beitrag möchte ich euch dann noch ein paar Bilder von der Anreise durch das Rheintal und unseren Abstechern in dasselbige sowie an den Bodensee von Heiden aus zeigen.

Eingang zur Hauptgasse in Appenzell
Eingang zur Hauptgasse in Appenzell
Blick in die Marktgasse
Blick in die Marktgasse
Die typisch verzierten farbig Häuser am Landsgemeindeplatz
Die typisch verzierten farbigen Häuser am Landsgemeindeplatz
Auch das Innere der Kirche ist üppig ausgestattet
Auch das Innere der Kirche ist üppig ausgestattet

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