In den vorhergehenden Beiträgen über die Landschaften am Fuss des Teide habe ich erwähnt, dass sie mit zum Bizarrsten gehören, was ich auf meinen bisherigen Reisen gesehen habe. Es gibt aber noch eine Steigerung 🙂 … Nämlich die Landschaft auf dem Gipfel des Teide.
Streng genommen war ich noch gar nicht auf dem Gipfel selber. Der oberste Teil des Vulkans ist quasi Kernzone des Nationalparks und als solche streng geschützt. Damals, zum Zeitpunkt meiner letzten Reise, war es eine ziemliche Prozedur, zu einer Genehmigung für die wenigen täglichen Zutritte zum Gipfelbereich zu kommen. Zu diesem Zweck musste man eigens in einem Büro der Nationalpark-Behörde in Santa Cruz vorbeigehen. Es ist ja ok, dass man der touristischen Übernutzung eines derart empfindlichen Bereichs vorbeugt. Aber von den Möglichkeiten des Internets hatte man bis dahin in gewissen Teilen Spaniens wohl noch nicht gehört 😉 …


Da ich keine Lust auf diese Bürokratie hatte, beschränkte ich mich auf einen Besuch der unmittelbaren Gegend um die Bergstation des Teleferico. Es gibt bereits dort einige sehr gut ausgebaute Fusswege. Und die Landschaft mit ihren unglaublich schönen vulkanischen Erscheinungsformen ist auch auf diesem Level, wenige hundert Meter unterhalb des eigentlichen Gipfels, sehr sehenswert. Von den atemberaubenden Ausblicken ganz zu schweigen.

Gutes Schuhwerk und warme Kleidung sind aber wärmstens empfohlen für diesen Besuch. Man befindet sich doch immerhin auf rund dreitausend Meter Höhe, und auch wenn man unten in der Caldera fast draufgeht vor Hitze, wird es oben teilweise ziemlich frisch. Aber der Ausflug lohnt sich – ich hoffe, die Bilder machen Lust darauf 🙂 …

