Fussweg direkt unter "unserem" Haus
Fussweg direkt unter „unserem“ Haus

In einem kürzlich publizierten Beitrag habe ich bereits erwähnt, dass wir Mitte Juni zu dritt eine Home-Office-Woche in Neuchâtel verbrachten. Diese Idee hatte schon lange in unseren Köpfen gegärt, und zwar, weil sich so – ganz im Sinne der zurzeit sehr populären „Workation“ – das Arbeiten mit einem Hauch von Ferien verbinden lässt. Und warum ausgerechnet Neuchâtel? Nun, wir alle drei haben diese äusserst charmante Kleinstadt in der Westscheiz in den letzten Jahren immer besser kennen- und lieben gelernt, und wir wollten schon lange einmal genügend Zeit haben, um ihre Vorzüge richtig zu geniessen. Natürlich liegt Neuchâtel nur ein gute Stunde mit dem öV von uns zu Hause entfernt. Aber es ist einfach etwas anderes, wenn man die lauen Sommerabende geniessen kann, ohne nachher noch heimfahren zu müssen oder am Morgen vor der Arbeit bereits mit einer frischer Brise vom See zu erwachen und einen Morgenspaziergang an dessen Ufer machen zu können.

Die Place Pury im Zentrum der Stadt
Die Place Pury im Zentrum der Stadt
Ein Gebäude der Université
Ein Gebäude der Université
Am Spazierweg nahe der Maladière
Am Spazierweg nahe der Maladière

Für unseren Aufenthalt mieteten wir eine Vierzimmer-Ferienwohnung im Quartier Maladière-Mail mit einem Balkon mit wunderschönem Seeblick. Diese lag zwar etwas ausserhalb des Zentrums, aber dafür war es sehr ruhig, und die Busverbindungen ins Zentrum waren perfekt. Wir hatten in der gewählten Woche sehr Glück mit dem Wetter. Abgesehen von einem kurzen, aber leider sehr heftigen und zerstörerischen Sturm am Sonntagabend durften wir warmes und sonniges Wetter geniessen. Dies erlaubte es uns, uns wirklich wie in den Ferien zu fühlen. Wir erkundeten zahlreiche Restaurants und Bars in der Innenstadt und am See, flanierten durch die pittoreske Altstadt und den Promenaden am See entlang und nahmen uns Zeit fürs Shopping. So wie man das halt in den Ferien auch tut 🙂 …

Abend in der Baie de l'Evole...
Abend in der Baie de l’Evole…
...und im Hafen
…und im Hafen

Ein weiterer Vorteil des temporären Umzugs: Am Mittwoch hatten wir alle unseren freien Tag, und wir konnten unseren Ausflug quasi schon im „Zielgebiet“ starten. Wir erkundeten das nördliche Seeufer mit St-Blaise (dazu in einem späteren Beitrag mehr) und unternahmen eine Schifffahrt durch den Broye-Kanal nach Murten – und das alles ohne An- und Rückreise.

Der Port Nid-du-Crô bei der Maladière
Der Port Nid-du-Crô bei der Maladière
Pier am Port Nid-du-Crô
Pier am Port Nid-du-Crô

Allen, denen der Arbeitgeber dies erlaubt, kann ich so eine Woche des Tapetenwechsels nur empfehlen. Wir arbeiteten zwar alle drei ziemlich intensiv während dieser Woche, aber trotzdem kamen wir Ende der Woche recht erholt nach Hause, so als ob wir tatsächlich Ferien gehabt hätten. Das liegt sicher zu einem Teil daran, dass wir uns auch entsprechend verhalten haben und die Freizeit wirklich zum Erkunden, Entspannen und Geniessen nutzten – fernab aller haushälterischer Verpflichtungen, die einen daheim meistens auf Trab halten. Und ja, Neuchâtel ist für uns wirklich ein idealer Ort für so einen Tapetenwechsel. Die Stadt und ihre unmittelbare Umgebung sind so schön und bieten so viele Möglichkeiten, dass praktisch keine Wünsche offen bleiben 😉 …

Die farbenfrohen Badehäuser am Hafen
Die farbenfrohen Badehäuser am Hafen
Am Ufer des Canal de la Broye
Am Ufer des Canal de la Broye
Der Blick von unserem Balkon, am letzten Abend
Der Blick von unserem Balkon, am letzten Abend

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