Gibt es einen besseren Ort in der Schweiz, um den beginnenden Frühling zu begrüssen als das Tessin? Nun, darüber kann man sicher diskutieren. Meine Frau und ich auf jeden Fall nutzten die paar Tage Auszeit rund um den offiziellen Frühlingsbeginn, um im Südkanton etwas Sonne zu tanken. Warm war es zwar noch nicht so richtig, aber das machte nichts. Schliesslich hatten wir eine Ferienwohnung oberhalb Ascona gemietet, durch deren breite Fensterfront wir eine sensationelle Sicht über den Lago Maggiore geniessen konnten.

Abgesehen vom ersten Tag wärmte dann die Sonne aber am Nachmittag schon genug kräftig, dass wir zum Beispiel einen Drink auf einer Terrasse am Lungolago von Ascona geniessen, durch die Altstadt von Locarno flanieren oder – auf dem Rückweg von unserem Ausflug nach Italien, über den ich in einem anderen Beitrag berichten werde – einen aussichtsreichen Spaziergang an den Hängen des Centovalli unternehmen konnten.

Wie immer hatte ich vor diesem Kurzurlaub unzählige Ideen, was wir in diesen paar Tagen alles würden unternehmen können. Schlussendlich kam es nicht so weit – die Aufzählung im vorhergehenden Abschnitt ist bereits vollständig 😉 … Wir hatten also kein grosses Programm, und das ist gut so. Aber was gibt es schon Besseres nach sechs Monaten ohne grössere Pause, als einfach ein wenig herunterzufahren, die Seele baumeln zu lassen und sich dem Geist des „dolce far niente“ hinzugeben?




Wunderschöne Bilder und wundervoller See, denn ich bitte vom vorbei fahren kenne.
Vielleicht sollen wir hier doch mal einen Zwischenstopp machen.
Viele Grüße Jürgen
Vielen Dank, Jürgen! Und ja, der Lago Maggiore lohnt sich immer! Auch etwas weiter südlich am borromäischen Golf (in Italien)…
Beste Grüsse
Andreas