Bürogebäude am Friedrichswall
Interessante Architektur: Bürogebäude der Nord LB am Friedrichswall

Es gibt Städte, für die braucht man einen besonderen Grund, um sie überhaupt jemals im Leben zu besuchen, da man sonst vielleicht gar nicht auf die Idee käme – Verwandte oder Bekannte, die dort leben, eine Geschäftsreise oder ein bestimmter Event. Zu dieser Sorte Städte gehörte für mich bis vor Kurzem Hannover. Ein Besuch an der diesjährigen CeBit war für uns der Anlass, ein paar Tage in dieser norddeutschen Stadt einzuplanen. Da die Anreise doch recht lange dauert (rund sieben Stunden mit der Bahn), wollten wir neben dem Messetag auch noch etwas Zeit für das Erkunden der Stadt einräumen.

Bürogebäude der Nord LB
Mit etwas Nachbearbeitung lässt sich aus diesem Motiv trotz Regenwetter einiges herausholen…
Das Neue Rathaus
Das Neue Rathaus präsentiert sich vor einheitlichem Grau

Um mit den positiven Aspekten dieser Reise zu beginnen: Hannover hat uns angenehm überrascht. Es ist eine noch überschaubare und wirklich coole, lebendige und gepflegte Stadt. Neben einer hübschen Altstadt und einem Zentrum mit einladenden Einkaufsstrassen und grosszügigen Plätzen finden sich auch viel Grün (der grösste Stadtwald Europas, die Eilenriede, umfasst 630 Hektaren), interessante historische Anlagen wie die Leibnitz-Universität oder die Herrenhäuser Gärten und mit Maschsee und Maschteich sogar zwei grössere, zentral gelegene Gewässer. Dazu kommen sehr gemütliche Aussenquartiere mit autofreien Flaniermeilen wie die Listermeile. Die Gastronomie der Stadt bietet eine sehr vielfältige internationale Küche. Sogar ein Restaurant mit afrikanischen Spezialitäten konnten wir ausprobieren. Wir haben in diesen Tagen erkannt, dass sich Hannover auch als Reiseziel um seiner selbst Willen anbietet 🙂 – nicht nur wegen eines äusseren Anlasses.

U-Bahn-Station Kröpcke im Stadtzentrum
In U-Bahn-Stationen lässt sich auch bei Regenwetter fotografieren – hier die Station Kröpcke im Stadtzentrum
Die Nordfassade des Neuen Rathauses
Die Nordfassade des Neuen Rathauses

Einen kleinen negativen Aspekt hatte unsere Stippvisite aber trotzdem. Das Wetter war aus fotografischer Sicht, gelinde gesagt, eine Herausforderung 😉 … Ich bin ja grundsätzlich kein Schönwetter-Fotograf (was ich mit einem entsprechenden Artikel hier auf dem Blog auch schon unterstrichen habe). Aber derart lange Perioden von Regen oder Nieselregen, kombiniert mit teilweise starkem Wind erschweren einem Fotografen das Handwerk schon. In solchen Fällen muss man sich einfach bei der Motivwahl ein wenig flexibel zeigen und dazu die kurzen Zeitfenster ohne Regen zu nutzen versuchen. Nun, ich glaube, es sind mir trotz allem ein paar interessante Fotos gelungen. Wie immer dürft ihr selbst darüber urteilen 🙂 Ausserdem bin ich mir fast sicher, dass es eine zweite Gelegenheit geben wird, durch Hannover zu streifen – dann hoffentlich bei etwas besserer Witterung.

Die Aegidienkirche
Die im zweiten Weltkrieg bombardierte Aegidienkirche steht heute als Mahnmal beim Aegidientorplatz

Ich habe die Fotos aus der hannoveraner Altstadt von übrigens aus diesem Artikel bewusst ausgeklammert, weil ich ihnen einen separaten Artikel widmen möchte; ebenso wie der faszinierenden inneren Architektur des Neuen Rathauses.

Gebäude der Nord LB
Kurz vor der Abreise konnte ich am Friedrichswall doch noch ein paar Fotos ohne Regen machen

3 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.