Der enttäuschende Blick aus dem Fenster am frühen Morgen...
Der enttäuschende Blick aus dem Fenster am frühen Morgen…

Im Gegensatz zu anderen Jahren, wo meine Frau und ich an unserem Hochzeitstag jeweils ein gediegenes Abendessen im Restaurant Schloss Falkenstein in Niedergösgen einnahmen, sollte es dieses Jahr etwas ganz Besonderes werden. Wir feierten unser zehnjähriges Jubiläum in Bern – mit Übernachtung im Zollhaus One Suite Hotel, der Bedeutung des Anlasses entsprechend 🙂 … Das am östlichen Ende der Nydeggbrücke gelegene Zollhaus ist in verschiedener Hinsicht speziell. Es ist eine zweistöckige Suite in einem historischen Gebäude, mit Küche, Schlaf- und Wohnzimmer sowie einer privaten Terrasse direkt über der Aare und dem Bärenpark. Ausserdem hat man durch die Fenster einen sensationellen Blick auf die Altstadt, die Aare und das Mattequartier. Alles in allem ein würdiger Rahmen für einen grossen Feiertag. Und während es bei uns zu Hause den ganzen Tag über neblig gewesen war, begrüsste uns Bern mit klarem Himmel und einem wunderschönen Abendrot.

...nachdem wir am Abend zuvor diesen Ausblick hatten geniessen können, direkt neben dem Zollhaus
…nachdem wir am Abend zuvor diesen Ausblick hatten geniessen können, direkt neben dem Zollhaus
Für einen kurzen Moment schien sich der Neben zu lichten - Blick aus dem Fenster des Zollhauses
Für einen kurzen Moment schien sich der Neben zu lichten – Blick aus dem Fenster des Zollhauses
Doch schon kurz danach war alles wieder dicht
Doch schon kurz danach war alles wieder dicht
Der Weg durch den Herbstwald
Der Weg durch den Herbstwald

Dank der Übernachtung hatten wir am anderen Tag genügend Zeit, die Stadt Bern zu geniessen, bevor das ganze einkaufende Volk und die Touristenmassen eintrafen. Wir nutzten diese Zeit für einen Bummel entlang der Aare vom Bärenpark via Schwellenmätteli zur Dalmazibrücke. Von dort nahmen wir das Marzilibähnli zurück in die Altstadt, bevor wir unser Hotelzimmer räumten und anschliessend für das Mittagessen wieder ins Schwellenmättli zurückkehrten.

Beim Schwellenmätteli wurde nun wenigstens der Turm des Münsters sichtbar
Beim Schwellenmätteli wurde nun wenigstens der Turm des Münsters sichtbar
Blick vom Dalmaziquai in Richtung Matte...
Blick vom Dalmaziquai in Richtung Matte…
...und zum Bundeshaus
…und zum Bundeshaus
Schon wenige Minuten später erstrahlte die Stadt in reinem Blau - hier beim Marzilibähnli
Schon wenige Minuten später erstrahlte die Stadt in reinem Blau – hier beim Marzilibähnli

Vom Wetter her verlief dieser Vormittag sehr abwechslungsreich. Am Morgen nach dem Aufwachen präsentierte sich Bern in stockdickem Nebel. Das enttäuschte mich ein wenig, denn eigentlich hatte ich etwas anderes erwartet – in den Tagen zuvor war Bern immer nebelfrei gewesen. Auch nach dem ausführlichen Frühstück war der Nebel immer noch da. Zwar zeigten sich erste Lücken, und wir beschlossen daher, unseren Spaziergang trotzdem anzupacken. Zunächst wurde der Nebel aber wieder dichter – so dass zum Teil nicht einmal der Turm des Münsters sichtbar war. Allerdings muss ich sagen, diese mystische Atmosphäre hat auch etwas Schönes, und irgendwie gehört sie einfach zum Herbst. Kurz vor dem Mittagessen kam dann aber der „Durchbruch“. Plötzlich lichtete sich der Nebel und das Aareufer, die Altstadt und die Bundesterrasse präsentierten sich in den schönsten Herbstfarben…

Ausblick vom Zollhaus ohne Nebel
Ausblick vom Zollhaus ohne Nebel
Das Bundeshaus spiegelt sich in der Aare
Das Bundeshaus spiegelt sich in der Aare
Blick zum Münster und zum Mattenquartier
Blick zum Münster und zum Mattenquartier

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