Auf meinen Reisen treffe ich immer wieder auf Szenen, die sich mir unauslöschlich ins Gedächtnis einbrennen. Entweder, weil ich sie besonders schön finde oder weil ich das Gefühl habe, dass mir an diesem Ort die Reisedestination eines ihrer typischen, unverwechselbaren Gesichter zeigt. Dabei sind diese Szenen oftmals nicht einmal besonders spektakulär…
Das hier gezeigte Foto vereinigt für mich beide der oben genannten Eigenschaften. Aufgenommen habe ich es in Taborno, einem kleinen Ort im Anaga-Gebirge auf Teneriffa. Beim Spazieren durch das Dorf entdeckte ich dieses in meinen Augen überaus schöne Ensemble mit dem kleinen, typisch tinerfenischen Haus und dem imposanten Drachenbaum, der sich an dessen Ecke schmiegt und es in den Schutz seiner Krone aufnimmt.
Der kanarische Drachenbaum ist ein endemisches Gewächs, das nur auf den Kanarischen Inseln, den Kapverden, Madeira und in Nordafrika vorkommt. Das berühmteste Exemplar steht in Icod de los Vinos und soll gegen 500 Jahre alt sein – darum herum wurde sogar ein ganzer Park gebildet 🙂 Ich war sehr überrascht, hier quasi im Niemandsland so ein schönes Exemplar dieses selten wild vorkommenden Baumes vorzufinden…

In einem kommenden Artikel werden wir Taborno übrigens nochmals begegnen: Ich möchte dann über das Anaga-Gebirge und die Wanderung zum „Matterhorn Teneriffas“ berichten…
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