Wie doch die Zeit vergeht… Es scheint mir erst gerade kurze Zeit her, seit ich den Artikel „Schüchterne Annäherung…“ publiziert habe, in dem ich zum Ausdruck brachte, wie sehr ich nach dem langen letzten Winter darauf gewartet hatte, endlich wieder in die Berge gehen zu können. Und noch vor drei Wochen war ich am Flüelapass unterwegs und glaubte noch keinerlei Zeichen des nahenden Herbsts erkennen zu können.

Doch gestern, als ich im Gebiet des Oberalppasses unterwegs war, waren die Zeichen dann plötzlich unübersehbar…

Moorlandschaft auf Plidutscha mit Blick ins Tujetsch
Moorlandschaft auf Plidutscha mit Blick ins Tujetsch

Ich startete kurz unterhalb der Passhöhe und folgte den Weg ins Val Maighels. Als ich kurz nach der Abzwiegung zur Rheinquelle – dem Tomasee – das erste Plateau erreichte, staunte ich nicht schlecht über die extrem intensive herbstliche Färbung der Moorvegetation. Da wurde mir klar, dass dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit bleibt, die Berge ohne dicke Kleidung und spezielle Ausrüstung zu durchwandern…

Beim Aufstieg von Plidutscha zum Lai Urlaun
Beim Aufstieg von Plidutscha zum Lai Urlaun, im Hintergrund Fedenstock, Crispalt und Piz Nair

Diese Moorlandschaft im unteren Val Maighels lohnt übrigens einen Besuch. Sie liegt am vor kurzem eröffneten Vier-Quellen-Weg, eine durchgehend signalisierte, familienfreundliche Wanderroute von rund 85 km Länge, die zu den Quellen des Rheins, der Reuss, der Rhone und des Ticino führt (www.vier-quellen-weg.ch).

Lai Urlaun
Piz Alpetta, Piz Ravetsch und Maighels-Gletscher spiegeln sich im Lai Urlaun
Südufer des Lai Urlaun
Blick vom Südufer des Lai Urlaun in Richtung Oberalppass

 

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