Ausblick zum Piz Lagrev
Ausblick zum Piz Lagrev

In diesen Tagen im Engadin hatte ich Gelegenheit, einen anderen Ort endlich einmal bei guten Bedingungen zu besuchen, den ich in früheren Jahren nur bei schlechten Wetter gesehen hatte: den Cavloccio-See, oder in Romanisch Lägh da Cavloc. Der auf gut 1’900 Metern gelegene Bergsee gehört zu den einfacheren Wanderzielen im Engadin. Er ist von Maloja her bequem über eine nicht befestigte Alpstrasse zu erreichen, wobei lediglich rund hundert Höhenmeter überwunden werden müssen.

Erster Kontakt mit dem Cavloccio-See
Erster Kontakt mit dem Cavloccio-See
Der Blick vom Südufer zur Kulisse der Oberengadiner Gipfel
Der Blick vom Südufer zur Kulisse der Oberengadiner Gipfel
Im Moor nördlich des Sees
Im Moor nördlich des Sees

Etwas nördlich des Sees passiert der Weg ein schönes, von Zwergkiefern geprägtes Hochmoor. Der See selber ist am nördlichen Ufer von kiefernbestandenen Felsen geprägt, während am südlichen Ende sogar ein schmaler Strand zum Bade lädt – sofern man die kalte Wassertemperatur nicht scheut. Die wohl bekannteste Ansicht des Sees ist diejenige von Norden her mit dem imposanten Gipfel des Monte del Forno im Hintergrund – eine Postkartenansicht quasi.

Ausblick zu den Bergeller Gipfeln
Ausblick zu den Bergeller Gipfeln
Boote in Cadlägh am Silsersee
Boote in Cadlägh am Silsersee

Da dieses Motiv bei unserem Besuch aber im Gegenlicht lag, befasste ich mich fotografisch mit den unzähligen schönen Uferpartien und den Ausblick in Richtung Oberengadin. Der See ist wirklich sehr pittoresk, und genau deswegen sowie wegen der leichten Erreichbarkeit lohnt es sich, ihn relativ früh am Tag aufzusuchen. Wer mag, kann dann immer noch ein Stück taleinwärts in Richtung Plan Canin oder sogar hinauf zur Forno-Hütte wandern. Wir zogen es vor, wieder zurückzuwandern, bevor die Menschenmassen eintrafen, und nach einem Picknick mit Bergell-Blick noch ein wenig am Westufer des Lej da Segl zu verweilen…

Silsersees
Am Westufer des Silsersees

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