Den ganzen Sommer und Herbst über berichte ich nun schon von unserer Sommerreise 2017, und noch immer ist mir der Stoff nicht ausgegangen 🙂 … Nun aber neigt sich die Runde durch Italien, Kroatien und Slowenien dem Ende zu, und zum Abschluss wartet noch einmal ein charmantes Städtchen am Meer auf uns: Piran.

Piazzetta an der Promenade von Piran
Piazzetta an der Promenade von Piran
Am Hafen von Piran
Am Hafen von Piran

Slowenien verfügt nur über einen schmalen Streifen Land an der Adria zwischen der italienischen Stadt Triest und dem kroatischen Umag. Piran ist für meinen Begriff das mit Abstand schönste der vier Städtchen an diesem Küstenstreifen. Die venezianisch geprägte Altstadt verteilt sich auf eine schmale Halbinsel im Golf von Triest, überragt vom Kirchhügel mit der Kathedrale des heiligen Jurij und im Osten abgegrenzt durch Reste der Stadtmauer.

Die Piazza Tartini im Zentrum
Die Piazza Tartini im Zentrum
Das Denkmal von Giuseppe Tartini
Das Denkmal von Giuseppe Tartini wacht über den Platz

Überall in den Gassen des Städtchens ist die italienisch-venezianische Vergangenheit präsent, sei es in der Architektur oder in der zweisprachigen Namensgebung. So heisst zum Beispiel der zentrale Platz beim Hafen Piazza Tartini, benannt nach dem italienischen Violinisten und Komponisten Giuseppe Tartini, dessen Denkmal, eine überlebensgrosse Bronzestatue den Platz dominiert. Der Platz markiert das Zentrum des Lebens in Piran. Zahlreiche Restaurants und das Rathaus säumen ihn, und am Abend finden sich hier die Menschen ein, um auf den Steinbänken zu sitzen, zu plaudern und den Kindern beim Spielen zuzuschauen. Es ist ein Genuss, unter den schreienden Schwalbenschwärmen hier zu sitzen und die Klänge, den Wind und das Treiben in sich aufzunehmen.

Gasse in der Altstadt
Gasse in der Altstadt
Statue an der Promenade
Statue an der Promenade

Durchstreift man von der Piazza Tartini ausgehend die engen Gassen oder folgt der Promenade in Richtung Osten, so gelangt man irgendwann an die Spitze der Halbinsel mit der kleinen Kirche Sv. Marije Zdravja, die fast eher wie eine Burg oder ein Leuchtturm wirkt. An diesem Platz lässt sich hervorragend der Sonnenuntergang beobachten… So fand in diesem kleinen, sympathischen Städtchen eine fast dreiwöchige Reise voller Genüsse und positiver Eindrücke einen würdevollen Abschluss, bevor wir in Venedig unseren Mietwagen wieder abgaben und die Bahnreise nach Hause antraten.

Die Kirche der heiligen Marija Zdravja
Die Kirche der heiligen Marija Zdravja an der Spitze der Halbinsel
In der Kirche Sv. Jurija
In der Kirche Sv. Jurija

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