Mantova e dintorni

Die Piazza Sordello im Zentrum
Die Piazza Sordello im Zentrum

Auf vielen meiner bisherigen Italien-Reisen lag ein Hindernis zwischen Abreise und Ziel, das zu überwinden mich jedesmal mit Unmut erfüllt: Die Po-Ebene. Dieser Landstrich ist in meinen Augen langweilig, hässlich, überindustrialisiert, meistens unangenehm heiss, und seine kürzeste Durchquerung kostet in der Regel eineinviertel einschläfernde Stunden. Umso erstaunlicher, dass ich mir auf der Rückreise aus Ligurien diesen Januar (siehe dazu die Artikel über Camogli und die ligurische Küste) ausgerechnet einen Ort im Herzen dieser verhassten Ebene ausgesucht habe, um zwei Nächte Zwischenstation einzulegen.

Blick über den Lago Inferiore zur Altstadt
Blick über den Lago Inferiore zur Altstadt

Aber ich hatte nach einer interessanten Continue reading →

Architektur am Hönggerberg

ETH Hönggerberg 1Immer wieder entdecke ich auf meinen Streifzügen duch das Internet bei anderen Fotografen oder auf Websites Hinweise auf interessante Locations, die mich dazu inspirieren, sie auch einmal aufzusuchen und zu fotografieren. Manchmal gelingt mir dies gut, machmal ist der Erfolg aber auch bescheiden – für mein Empfinden. Die Gründe, die es dafür geben kann, sind ganz verschieden. Entweder entwickle ich vor Ort zu wenig eigene Ideen, und einfach die Idee jemandes anderen nachzufotografieren finde ich nicht so prickelnd. Oder dann habe ich die Location völlig falsch in Erinnerung, oder ich Continue reading →

Im Val Müstair

Morgendliches Streiflicht am Piz Turettas
Morgendliches Streiflicht am Piz Turettas

Die letzte Februarwoche verbrachte ich mit meinem Patenkind und dessen Familie in einem der abgelegenen Bündner Südtäler, dem Val Müstair. Zwar ist die Anreise seit der Eröffnung des Vereina-Eisenbahntunnels zwischen Klosters und Susch-Lavin deutlich kürzer geworden (es sei denn, man sei an einem der Wochenenden unterwegs, an denen die ganze Schweiz Winterferien hat :-) …). Trotzdem ist sie für mich aus dem zentral im Mittelland gelegenen Zofingen immer noch lang, und mit dem Ofenpass gibt es auch eine nicht zu unterschätzende Hürde zu überwinden – oft sind Schneeketten Pflicht. Diese Abgeschiedenheit hat aber auch einen unschätzbaren Vorteil: Das Tal ist nicht überlaufen, und es hat seine Urtümlichkeit weitgehend bewahrt.

Ausblick von Lüsai mit Piz Dora und Piz Daint im Morgenlicht
Ausblick von Lüsai mit Piz Dora und Piz Daint im Morgenlicht

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