Ein nützliches Gadget

Eine der Fragen, die uns Fotografen immer wieder beschäftigt, ist die: Wie kann ich meine Fotos sinnvoll und effizient sichern, wenn ich unterwegs bin? Je nachdem, wie lange und wo man unterwegs ist, gibt es auf diese Frage verschiedene Antworten. In der c’t Digitale Fotografie 04/14 fand sich ein interessanter und wie immer sehr fundierter Artikel zum Thema (kostenpflichtiger Download, für Abonnenten gratis). Allerdings sind viele der dort vorgestellten Lösungen auf längeren Reisen etwas sperrig (Notebook, Netbook), vom Speicherplatz her beschränkt (Android-Tablet) oder nicht sehr sicher (mehrere Speicherkarten).

Die WLAN-Festplatte MyPassport von WD
Die WLAN-Festplatte MyPassport von WD

Früher gab es eine Lösung, die einfach, leicht, sicher und effizient war: Fototanks mit einem kleinen Display, wo man die Speicherkarte in einen Slot steckte und die Fotos auf Knopfdruck auf eine integrierte Festplatte kopiert wurden. Auf dem Mini-Display konnte man die Fotos zwar nicht sinnvoll beurteilen, aber mindestens überprüfen, ob alles ordentlich kopiert worden war. Angesichts der oben genannten zahlreichen Alternativen verschwanden diese Geräte aber immer mehr vom Markt, und in der Schweiz waren sie schon gar nicht mehr erhältlich. Nun bin ich aber letzthin endlich wieder auf ein Gerät gestossen, das meine mobilen Sicherungsbedürfnisse in ähnlicher Weise abdeckt. Es handelt sich um eine Continue reading →

Wechselausstellung November / Dezember: Wales

Die Kirche von Langelynnin
Die Kirche von Langelynnin

Schon wieder sind zwei Monate verstrichen, und es wird Zeit, die Bilder in meiner Wechselausstellung auszutauschen. Auf der Suche nach einem Thema stolperte ich wieder einmal über ein paar ältere Fotos. Diese sind an einem Reiseziel entstanden, das wie andere Destinationen im keltischen Raum eine starke Anziehungskraft auf mich ausgeübt hatte, schon lange bevor ich überhaupt eine Reiseplanung in Angriff genommen hatte. Diese Anziehungskraft beruht zum einen auf den zahlreichen Mythen, die sich um diese nördlichen Gegenden ranken und deren Geist die rauhe Landschaft atmet, zum anderen auf dem faszinierenden Wesen der einsamen, kargen, abweisenden Landschaft selbst, die so anders, so wild ist, und die mich immer wieder in ihren Bann zieht – sei es eben in den ehemaligen Reichen der Kelten oder noch weiter im Norden Europas…

Abend am Llandanwg Beach
Abend am Llandanwg Beach

Die Rede ist von Wales, oder Cymru in der gälischen Sprache. Im Jahr 2006 durfte ich zwei Wochen in diesem Teil des Vereinigten Königreichs verbringen und die Landschaften an der Südküste im Pembrokeshire National Park, um den sagenumwobenen Berg Cadair Idris, an der Westküste bei Tywyn oder in Snowdonia erkunden. Was ich dabei alles an Schönheiten entdecken durfte, zeigt die aktuelle Wechselausstellung in einer kleinen Auswahl. Viel Spass beim Betrachten :-)

Ein wunderbarer Flecken Erde

Manchmal entdeckt man einen wunderbaren Flecken Erde unerwartet, überraschend – so für mich wieder einmal geschehen am 10. Oktober. Ich war mit einer guten Freundin ohne die übliche detaillierte Vorbereitung und ohne grosse fotografische Ambitionen auf Melchsee-Frutt unterwegs – eine Gegend, die ich schon bestens zu kennen glaubte. Die Wetterprognosen waren noch am Morgen früh nicht gerade rosig gewesen. Was uns aber nach einer Stunde Fussmarsch kurz jenseits der Tannenalp erwartete, entlockte uns beiden ein grosses Ah und Oh! Ein wunderschöner Bergsee mit Blick auf den Titlis und die Wendenstöcke, und das Föhnfenster, das sich im Laufe des Vormittags geöffnet hatte, zauberte faszinierende Lichtwechsel über die ganze Szene… Aber seht selbst :-)

Bergsee ob der Tannenalp mit Titlis und Wendenstöcken
Bergsee ob der Tannenalp mit Titlis und Wendenstöcken

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